Finanzielle Förderung

Die Kosten für die sozialversicherungspflichtige Praktikumsvergütung, die während einer Einstiegsqualifizierung zu zahlen ist, werden von den Agenturen für Arbeit, den Jobcentern oder dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen übernommen.

Ausbildungsplatzförderung

Ein Ausbildungsplatz für einen Azubi mit erhöhtem Sprachförderbedarf kann mit durchschnittlich 4.000 Euro vom Hessischen Wirtschaftsministerium gefördert werden (6 Monate Ausbildungsvergütung in durchschnittlicher Höhe). Sprachförderbedarf heißt: kein Regelschulbesuch oder Schulabschluss in Deutschland oder im Falle eines Regelschulbesuchs/Schulabschlusses in Deutschland ist die Deutschnote in Sekundarstufe I „ausreichend“ oder schlechter.
Anträge werden beim Regierungspräsidium Kassel gestellt und müssen vor Ausbildungsbeginn eingereicht werden.

Einzelheiten zur Förderung enthält die Website des RP Kassel.

 

ACHTUNG: Die Landesregierung hat coronabedingt ihre Ausbildungsförderung ausgeweitet:

Die Antragsfrist für das Hauptschüler/innenprogramm wurde bis zum 31.10.2020 verlängert. Gefördert wird 50% der Ausbildungsvergütung im ersten Ausbildungsjahr und 25% im zweiten Ausbildungsjahr.

Im Programm Ausbildungsplatzförderung können wie bisher Betriebe [jeder Größe] gefördert werden, die Auszubildende aus Insolvenzbetrieben übernehmen oder Auszubildende mit Sprachförderbedarf ausbilden. Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung gibt es für 6 Monate.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Informationsblatt im Downloadbereich.

 

Ansprechpartnerinnen beim RP Kassel

Regierungsbezirk Kassel und Gießen
Petra Jung
Tel.: 0561 106 3414
Fax: 0611 32764 1662
E-Mail: petra.jung@rpks.hessen.de

Regierungsbezirk Darmstadt
Alexander Rezler
Tel.: 0561 106 2542
Fax: 0611 32764 1662
E-Mail: alexander.rezler@rpks.hessen.de

 

Bund- und Landesunterstützung für Ausbildungsbetriebe während der Pandemie

Um die Folgen der Covid-19-Pandemie auf den Ausbildungsmarkt abzufedern, hat die Bundesregierung Hilfen in Millionenhöhe beschlossen. Betriebe, die trotz Corona-Krise weiter ausbilden, sollen dafür finanzielle Unterstützung erhalten.

Kleine und mittlere Unternehmen, die durch die Pandemie besonders belastet sind, können Ausbildungsprämien erhalten, wenn sie ihr Ausbildungsangebot aufrechterhalten (2.000 Euro) oder sogar ausweiten (3.000 Euro). Gefördert wird auch die Vermeidung von Kurzarbeit für Auszubildende in diesen Unternehmen. KMU, die Auszubildende aus Insolvenzbetrieben übernehmen, erhalten dafür eine Übernahmeprämie von 3.000 Euro. Außerdem ist eine Förderung der Weiterführung von Ausbildungen als Verbundausbildung geplant.

Erfahren Sie mehr zu den Eckpunkten des Programms und den verschiedenen Angeboten für Betriebe in unserem Informationsblatt im Downloadbereich.