Vertreterin des HMWEVL informiert sich über Berufsorientierungsmodul

Wiesbaden | Aus erster Hand informierte sich Larissa Gleede, Mitarbeiterin im Referat für Berufliche Bildung beim Hessischen Wirtschaftsministerium, bei einem Besuch am 15.06. im Berufsbildungs- und Technologiezentrum [BTZ] in Wiesbaden über die Umsetzung des Programms Wirtschaft integriert. Das Hessische Wirtschaftsministerium hat Wirtschaft integriert landesweit aufgelegt und finanziert es im Rahmen des Hessischen Aktionsplans für die Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Beschäftigung.

Im Modul Berufsorientierung BOplus  lernen die geflüchteten Jugendlichen Grundlagen verschiedener Berufsfelder kennen - zum Zeitpunkt des Besuchs stand Elektrotechnik auf dem Programm. Neben der Theorie geht es vor allem um eine berufspraktische Einführung – so können die Jugendlichen ihre Fähigkeiten testen und eine für sie geeignete Ausbildung finden. Im Gespräch mit ihnen erfuhr Larissa Gleede, dass viele vorher keine konkrete Vorstellung vom Berufsfeld Elektrotechnik hatten. „Einige Jugendliche haben gemerkt, dass sie besonderes Geschick in diesem Bereich haben und möchten eine Ausbildung beginnen. Es ist schön zu sehen, dass unser Angebot fruchtet. Mit Wirtschaft integriert wollten wir eine Maßnahme gestalten, die Sprachförderung mit Berufspraxis verbindet. Mit den verschiedenen Bausteinen unterstützen wir nicht nur die berufliche Orientierung und bieten berufsbezogenen Deutschunterricht, sondern ermöglichen den Jugendlichen auch einen Ausbildungsabschluss“, so Gleede. 

Anschließend nahm sich Larissa Gleede Zeit für den Austausch mit den betreuenden Mitarbeitenden des BTZ und des BWHW. Das interdisziplinäre Team arbeitet gemeinsam daran, den Teilnehmenden den Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. Einige der Jugendliche können nach dem Baustein BOplus  direkt in die Ausbildungplus  einsteigen. Andere mit erhöhten Sprachbedarf werden vorher im Modul Einstiegsqualifizierungplus weiter gefördert. Die Betreuerinnen und Betreuer sind sich einig: BOplus bietet durch die individuelle berufliche Orientierung und das Kennenlernen von Normen und Werten der Arbeitswelt eine gute Vorbereitung auf die Ausbildung. Um die Anforderungen in Betrieb und Berufsschule später meistern zu können, ist außerdem die intensive Sprachförderung ein Schlüssel zum Erfolg.

 

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